19.9.21

(345) In der Einfachheit und Schlichtheit deines Selbstes bist du ein stabiles Wesen und drückst deine Kraft aus

Es prägt dich, was du von dir denkst!
Zum Beispiel dass du schwach oder hässlich bist oder dass du dies oder das oder jenes nicht hast, was dir als Muster beigebracht wird, dem du folgen solltest. Habe Geduld mit dir und deinem Seinsausdruck, der jetzt wirklich in den Vordergrund deines Lebens treten möchte, denn du bist in deiner wahren Kraft hier angekommen. Du bist hier in diese Mühsal, dieses Lebenselend verstrickt gewesen, und jetzt ist es Zeit, dass du aufwachst und dich hier in diesem Sein lebst und ausdrückst.

Niemand kann dir dabei helfen, nur du selbst. Es ist niemand für dich zuständig, der das für dich lebt, und es kann auch niemand das für dich leben, was du eigentlich leben wolltest, das musst du einfach einsehen.

Höre auf, dich ablenken zu wollen mit irgendwelchen total absurden Dingen, die du in den Vordergrund deines Lebensalltags stellst und an denen du dich festklammerst. Daran festklammern bedeutet: Ich bin nicht im Vertrauen mit mir und meiner Seinskraft. Ich habe kein Vertrauen in das, was ich bin. Das heißt, ich bin eine manipulierte Nulpe - im wahrsten Sinne des Wortes - die hier weiter dahinvegetieren will. Also entweder stehe ich zu mir, oder ich bin das, was zu sein andere von mir verlangen, und das lebe ich dann auch - im Angesicht der dunklen Kräfte.

Wenn du dem nachgibst, wirst du im Außen immer nur noch lächerlicher. Wenn du nach denen gehst, die dir irgend etwas einzureden versuchen, was du gerade nicht bist oder hast oder dass du einen Fehler hast, und du willst das korrigieren, damit du den anderen gefällst, wirst du immer lächerlicher. Warum?

Weil es nicht zu dir gehört. Verstehst du das? Und wenn du dich anbiederst und dich immer geringer fühlst als das, was du wirklich bist, kannst du im Außen nur eine lächerliche Figur abgeben. Wir brauchen nicht unbedingt sonstwas zu sein, sondern wir sollten nur wir selbst sein.

In der Einfachheit und Schlichtheit deines Selbstes bist du ein stabiles Wesen und drückst deine Kraft aus. Und diese Kraft ist nicht daran gebunden, ob du jetzt Herr Direktor bist oder die Putzfrau. Es ist einfach deine Wesenheit, die sich ausdrückt. Und es kann sein, dass der Herr Direktor wirklich als ein Übel hier rumläuft und die Putzfrau die ganze Zeit die Aspekte ihres eigenes Seins darstellt, einfach eine wunderbare Ausstrahlung hat und sie vielleicht ganz viel hier in diesem Sein manifestiert, was die andere Figur nicht kann, weil sie sich immer beugt und anpasst und weil sie versucht, sich nach dem auszurichten, der über ihr steht.

Das wahre Sein ist in dir und nicht außerhalb von dir zu finden. Das wahre Sein bist nun einmal du, wenn du es dir erlaubst, dich zu leben und dich in den Vordergrund deines Selbstes zu stellen, deines selbst-wollenden und selbst-erhaltenden Triebes, der in dir ist und der einfach zum Ausdruck kommen möchte.

Es geht darum, dass du wirklich jetzt bei dir ankommen und dich nicht mehr von anderen Dingen ablenken lassen solltest, die dich vielleicht zu einem bedauerlichen Fall machen oder dich im äußeren Sein in einen traurigen Ausdruck oder zur Anpassung drängen. Gerade das Anpassen ist immer eine ganz schlimme Geschichte. Das einzige Wesen, das du als Vorbild akzeptieren solltest und an das du dich wirklich anpassen solltest, bist du selbst – es gibt kein zweites.
Niemand hat das Recht darauf, dich zu beugen und dich zu biegen, und niemand hat das Recht darauf, dass du dich auf Brustwarzen vorwärts bewegst, um von dir das zu erhalten, was er von dir will. Nein, gehe du erhobenen Hauptes deinen Weg und wisse, wer du bist - und lasse dich nicht benutzen.

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